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Stand: 18.12.2014

Pressemitteilung

Qualität für 3.000 Kinder weiter verbessert

Cloppenburg-Stapelfeld / Lohne / Wilhelmshaven / Oldenburger Land (LCV). Ein Zertifikat für die erfolgreiche Teilnahme am fünften Projekt "Das Gütesiegel - Fit für die Zukunft" des Landes-Caritasverbandes für Oldenburg haben am Dienstag, 16. September, die Vertreter von 32 Kindertagesstätten zwischen der Nordsee und den Dammer Bergen  erhalten.

Damit haben seit 2002 genau 93 von insgesamt 115 katholischen Einrichtungen an der jeweils dreijährigen Maßnahme zur Verbesserung der Qualität in ihrer Einrichtung teilgenommen.

Zu den Aufgaben in dieser Zeit gehörte beispielsweise die Erstellung eines Leitbildes, die Festlegung von Abläufen etwa bei der Aufnahme eines neuen Kindes oder Fragen der Personalgewinnung und -entwicklung.

Alle teilnehmenden Einrichtungen mit ihren rund 3.000 Plätzen haben außerdem ein individuelles "Handbuch Qualitätsmanagement" erstellt. Ziel des Projektes sei es, "die Aufträge, Wünsche und Bedürfnisse sowohl von Trägern, Eltern, Kindern und Mitarbeitenden umzusetzen", erläuterte Caritas-Referentin Gabriele Becker während einer Festveranstaltung in der Katholischen Akademie Stapelfeld vor rund 70 Gästen.

Messlatte hierfür stelle die Zufriedenheit von Kindern, Eltern und Mitarbeitenden dar. Die Umsetzung der Maßnahmen hingegen sei nur Schritt für Schritt möglich, so Becker in der durch humorvolle Einlagen unterbrochenen Veranstaltung. Gemeinsam mit ihrer Kollegin Heidi Harstrick hat sie das Projekt geleitet.

Dass sie auf Grund der Teilnahme ihr KiTa-Konzept komplett überarbeitet haben, bezeichnet der Leiter der Lohner Kindertagesstätte St. Josef, Ralf Pellenwessel, als Vorteil. Alleine schon, dass nun alle 30 Mitarbeitenden der Einrichtung mit 164 Kindern auf dem gleichen Stand seien, schätze er als großen Vorteil.

Viel angeschoben und verändert habe auch die Leiterin der ‚Arche Noah‘ in Wilhelmshaven, Daniela Cordes, auf Grund der Kursteilnahme. Größter Gewinn sei es, mit den anderen drei katholischen KiTas der Stadt mit insgesamt 320 Plätzen regelrecht zusammengeschweißt worden zu sein. Der Sorge von Eltern, die Teilnahme am Projekt könne auf Kosten ihrer Kinder gehen, habe entgegengestanden, eine spürbare Wertschätzung zu erhalten.

"Uns war gar nicht bewusst, was wir immer schon alles machen", so Cordes. "Endlich hat dem Kind jemand einen Namen gegeben."

Am fünften und letzten Projekt dieser Art haben teilgenommen: Kindertagesstätte St. Marien (Cloppenburg), Regenbogenland (Dammne), St. Agnes (Damme), St. Christophorus (Damme), St. Elisabeth (Emstek), Don-Bosco (Emstek), St. Johannes (Friesoythe), St. Ludger (Friesoythe), St. Martin (Friesoythe), St. Bernhard (Ganderkesee), St. Peter und Paul (Garrel), St. Nikolaus (Garrel), St. Johannes (Garrel), St. Theresia (Goldenstedt), Waldkindergarten (Goldenstedt), St. Gorgonius (Goldenstedt), St. Jacobus (Goldenstedt), Herz Jesu (Großenkneten), St. Gertrud (Lohne), St. Anna (Lohne), St. Stefan (Lohne), Sonnenland (Neuenkirchen), Regenbogen (Neuenkirchen), St. Josef (Oldenburg), St. Josef (Schortens), St. Antonius (Steinfeld), St. Marien (Steinfeld), St. Raphael (Visbek), St. Antonius (Visbek), St. Elisabeth (Visbek), Arche Noah (Wilhelmshaven), St. Michael (Wilhelmshaven), Christus König (Wilhelmshaven). Weitere Infos unter 04441/8707-0.

Dietmar Kattinger,
Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,
Tel. 04441/8707-640

 

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