Veranstalter ist der Arbeitskreis geschlossener Einrichtungen für Kinder und Jugendliche im Alter zwischen zehn und 17 Jahren. Dazu zählen 14 Einrichtungen aus ganz Deutschland - darunter Gauting (bei München), Würzburg, Regensburg, Mönchengladbach, Essen/Ruhr oder Nottuln (bei Münster) sowie Lohne/Oldenburg.
Nach einer Begrüßung durch Prälat Peter Kossen am Montag um 13.30 Uhr spricht die Vechtaer Pädagogin und Supervisorin Elisabeth Wulff über "Eigensinn als sozialpädagogische Herausforderung". Die Überlebensstrategien etwa von schwer misshandelten Kindern verstehen zu lernen ist Ziel des Vortrags der Kinder- und Jugendpsychotherapeutin Jutta Unger aus Damme.
"Wie kann man sich mit Zwang schuldig machen?" oder "Was sollte Geschlossene Unterbringung besser nicht versprechen?" sind Fragen, die der Berliner Professor Dr. Mathias Schwabe am Dienstag ab 9 Uhr vorstellen wird.
Das ethische Dilemma eines Kinder und Jugendpsychiaters in einer geschlossenen Einrichtung wird der Psychiater und forensische Gutachter Dr. Holger Koppe (Oldenburg) am Dienstag ab 11 Uhr vorstellen.
Die "Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitforschung der GITW von 2010 bis 2013" sind Thema von Prof. Dr. Nina Oelkers und Annika Gaßmöller von der Universität Vechta am Mittwoch, 13. Mai, von 11 Uhr bis 12.15 Uhr.
Weitere Infos und Anmeldung beim CSW, Sabine Wehry, Tel. 04442/9341-652 oder unter schwarze@caritas-sozialwerk.de.
Text: Dietmar Kattinger
Pressemitteilung
Jugendliche hinter Mauern?
Erschienen am:
06.05.2015
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